GTX 1080 Gründeredition

Als Nvidia die GeForce GTX 1080 und GTX 1070 vorstellte, gab es einige Verwirrung um die "Founders Edition" -Karten, die neben den Standardkarten zu einem höheren Preis aufgeführt sind. Beispielsweise hat die GTX 1080 zwei Varianten: eine reguläre Karte mit einem UVP von 599 US-Dollar; oder eine Founder's Edition mit einem Preis von 699 USD.

Viele erwarteten damals, dass die Founders Edition-Karte entweder speziell für eine bessere Übertaktungsleistung ausgewählt oder von Nvidia selbst werkseitig übertaktet werden würde. Alles in allem ist die Founders Edition fast nicht nur exklusiv, sondern auch eine schöne und gut strukturierte Karte sowie eine Referenzkarte.

Warum sollten Sie zusätzliche 100 US-Dollar für eine Founders Edition-Karte ausgeben (oder 70 US-Dollar für eine GTX 1070), wenn diese keinen echten Leistungsvorteil bietet? Das ist eine gute Frage.




Grundsätzlich fühlen sich Nvidia-Referenzdesigns wie die beste Version der GTX 1080 und GTX 1070 an. Sie möchten ihre Designs für die Lebensdauer der Karte veröffentlichen, damit Sie Founders Edition-Karten direkt bei Nvidia kaufen können.




Nvidia spricht viel über die überlegene Handwerkskunst der Founders Edition-Karten. Sie sagen, dass diese Karten von ihren Ingenieuren mit hochwertigen Materialien und Komponenten hergestellt wurden, wie z. B. einem komplett maschinengefütterten Aluminiumgehäuse aus Aluminium, das aus Gründen der Festigkeit und Steifigkeit wärmebehandelt wurde.




Das großartig aussehende Founders Edition-Board wird durch eine speziell entwickelte SLI-Brücke ergänzt, mit der Enthusiasten zwei Karten für SLI verbinden können. Wie die vorherige Generation von High-End-Maxwell-Grafikkarten unterstützt die GTX 1080 2-Wege-, 3-Wege- und 4-Wege-SLI. Diesmal bieten Nvidia jedoch immer noch keine 3-Wege- und 4-Wege-Unterstützung für Enthusiasten, Overclocker und Systembauer, obwohl diesmal für allgemeine Verbraucher aufgrund mangelnder Skalierung keine 3-Wege- oder 4-Wege-Unterstützung empfohlen wird.




Ehrlich gesagt bin ich kein großer Befürworter der Multi-GPU-Technologie in irgendeiner Form, daher bin ich nicht einmal begeistert von 2-Wege-SLI.

Beginnend mit Pascal sehen wir, dass SLI jetzt zwei verbundene Schnittstellen verwenden kann. Dies erhöht die Bandbreite zwischen GPUs, was laut Nvidia beim Ansteuern von hochauflösenden Displays erforderlich ist. Bei Verwendung von 3-Wege- und 4-Wege-Verbindungen ist jedoch nur eine einzige 400-MHz-Verbindung verfügbar, da ältere Bridges verwendet werden müssen. Daher empfiehlt Nvidia nicht, über zwei Karten hinauszugehen.




Viele von Ihnen werden erfreut sein zu wissen, dass die Founders Edition-Karte mit einer Rückplatte geliefert wird, um das ansonsten freiliegende Gold der Grafikkarte zu schützen. Dieses Mal finden wir ein zweiteiliges Design, bei dem die hintere Hälfte abnehmbar ist, um bei Verwendung von SLI einen besseren Luftstrom zwischen mehreren Grafikkarten zu erzielen.

Der Gebläsekühler, den die meisten Enthusiasten vermeiden möchten, ist laut Nvidia die beste thermische Lösung. Sie sagen, dass es in Umgebungen mit mehreren GPUs gedeiht und am besten für PCs mit kleinem Formfaktor geeignet ist. Wir stimmen der späteren Aussage eher zu.




Neben dem Radialventilator im Gebläsestil finden wir eine 'fortschrittliche' Dampfkammer, die die GTX 1080 beim Spielen unter 70 Grad halten kann. Das Dampfbad ist auch für 250 Watt Wärmeableitung klassifiziert.

Nvidia konzentriert sich nicht nur auf Ästhetik und Kühler, sondern auf der Leiterplatte befinden sich spezielle Spannungsregler und ein 5-Phasen-Dual-FET-Netzteil für eine saubere Stromverteilung. Dies ist ein Upgrade gegenüber den vorherigen 4-Phasen-Designs. Infolgedessen wird die Energieeffizienz im Vergleich zur GTX 980 um etwa 6% erhöht. Laut Nvidia wurde das Spitzenspannungsrauschen von 209 mV auf 120 mV reduziert, was die Übertaktungsleistung verbessern wird.

Auf der Rückseite des Founders Edition-Boards finden wir ein ähnliches Setup wie bei früheren Topmodellen. Im Vergleich zur GTX 980 Ti gibt es jedoch einige wichtige Änderungen. DisplayPort wurde von Version 1.2 auf Version 1.4 aktualisiert, die verfügbare Bandbreite verdoppelte sich auf 32,4 Gbit / s und 8K UHD (7680 × 4320) bei 60 Hz mit 10-Bit-Farbe oder 4K UHD (3840 × 2160) bei 120 Hz Mit 10 Bit Farbe.

Die HDMI-Unterstützung wurde auch auf HDMI 2.0B aktualisiert. Dies ist derzeit das neueste Update der HDMI-Spezifikation, die abwärtskompatibel mit früheren HDMI-Versionen ist. Ermöglicht 4K bei 60 Hz mit HDR-Video (High Dynamic Range) und einer Bandbreite von bis zu 18 Gbit / s.

Insgesamt gibt es drei DP 1.4-Anschlüsse, einen HDMI 2.0B-Anschluss und einen Dual Link DVI-Anschluss. Insgesamt kann eine einzelne GTX 1080 bis zu vier Monitore gleichzeitig ansteuern.